Auch die beste Krankheit taugt nichts…

So lautet ein wohl sehr wahres altes Sprichwort.
Heute möchte ich von einer echt blöden Krankheit erzählen, mit der sich mein Frauchen in den letzten Tagen so rumgeschlagen hat.
Sie heißt Morbus Addison und ist mal ganz einfach ausgedrückt, eine Funktionsstörung der Nebenniere mit unter Umständen ganz schlimmen Folgen.
Nun bin ich ja eine sehr interessierte Fellnase.
Gerne stecke ich diese in wirklich fast alles rein. Bezüglich Krankheiten halte ich sie dann aber doch lieber mal raus.

Der Grund, dass Frauchen sich mit dieser Materie ganz intensiv beschäftig hat, ist schon sehr traurig.
Einen Hund aus unserer Zucht hat diese blöde Krankheit erwischt.
Zum Glück haben die Besitzer eine gute tierärztliche Betreuung und somit ist der Hund inzwischen auch erstmal auf dem Weg der Besserung.
Wir drücken dafür weiterhin natürlich alle Pfoten.

Das Problem bei dieser komischen und dabei zum Glück auch doch noch relativ seltenen Krankheit ist, dass man erstmal darauf kommen muss.
Alles begann hier z.B. mit einer scheinbaren Darmerkrankung.
Erbrechen oder auch Durchfall bei uns Hunden ist zwar nun nicht so toll, kommt aber auch schon mal vor, ohne dass man sich jetzt gleich so sehr große Sorgen machen muss.
Inzwischen verstehe ich auch, wenn Frauchen immer rummeckert, nur weil ich alles mit der Gusche ausprobieren muss.

Wenn man solche Darmerkrankungen einfach nicht ganz schnell auch wieder hinbekommt, sollte man also doch schon mal in diese Richtung denken.
Auch wenn ich bzgl. Gesundheit nicht so auf das Internet baue,
ein Tierarzt hat einen sehr guten Artikel über diese Krankheit veröffentlicht.

Wer sich also näher damit beschäftigen möchte liest einfach mal hier

Leider kann man solche Krankheiten auch bei einer noch so verantwortungsvollen Zucht niemals 100%-ig ausschließen. Man muss sich als Hundebesitzer einfach darüber im Klaren sein, dass wir Lebewesen sind und dass uns tatsächlich auch jede noch so blöde Krankheit erwischen kann.
Gute Züchter kontrollieren ihre Zuchttiere vor dem Einsatz als Mama oder Papa auf die bekannten rassespezifischen Erbkrankheiten. Generell sollten auch immer nur Hunde mit gesundem und vitalem Zustand zur Zucht eingesetzt werden.
Mein Frauchen arbeitet da schon sehr gewissenhaft. Und dennoch, man kann nicht alles voraussehen und leider auch noch nicht allen Krankheiten vorbeugen. Die häufigste Todesursache bei Hunden ist statistisch immer auch noch Krebs. Einen ihrer echten Seelenhunde hat mein Frauchen z.B. im Alter von 6Jahren mit Lymphdrüsenkrebs verloren.

Unser Alwin vom Granitzblick…für immer in unserem Herzen und unvergessen.

Zum Glück ist die Tiermedizin heute in vielen Dingen sehr weit fortgeschritten, so dass man sich hier auch oftmals gut versorgen lassen kann.
Das alles kostet natürlich auch Geld. Manchmal auch viel Geld.
Das sollte einem schon immer auch vor dem Kauf eines Hundes bewusst sein.

Ganz außer Betracht lassen sollte man bei solchen Krankheiten die Frage nach dem „Warum gerade ich“.
Hierfür findet man keine Antwort und sie hilft genauso wenig, wie vielleicht auch einen Schuldigen für diese bösen Krankheiten zu suchen.
Das aller beste ist natürlich…

Wir bleiben alle schön gesund.

 


 

Alle Besitzer von Hunden aus dem gleichen Wurf wurden zwecks Vorsorge von meinem Frauchen informiert, obwohl es erwiesener Maßen keine genetische Dispositionen geben muss. Es geht auch allen gut und es zeigt bisher zum Glück kein weiterer Hund Anzeichen dieser Erkrankung.
Mit ganz vielen Genesungswünschen denke wir hiermit ganz lieb an unseren erkrankten Hund.

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Bis morgen dann, Eure Rapunzel

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