Die Sache mit dem kleinen und großen Geschäft…

Also „mich“…betrifft das ja überhaupt und gar nicht… 😉
Bei den neuen Besitzern unserer kleinen Welpis ist es aber schon ein wichtiges Thema.
Ich meine die Stubenreinheit.
 


 

Schaut, wie die großen Fellnasen auf dieses Thema reagieren. Sie können es schon manchmal nicht mehr hören. Und dennoch ist es meist das Thema Nr. 1 bei allen neuen Welpenbesitzern.
Ja, machen wir uns nichts vor. Bei jungen Muttis geht es auch ständig darum, ob und ab wann die Babys keine Windeln mehr brauchen.

Tatsache ist, dass wir Hunde unser eigenes Revier nicht wirklich beschmutzen wollen. Wenn ´dieses Malheur also in den Räumen passiert, in denen wir leben, gibt’s wie immer mehrere Möglichkeiten.

Zum einen habt ihr Zweibeiner vielleicht einfach mal die Zeit verpennt. Nach dem Essen und nach dem Schlafen sollten wir z.B. immer vor die Tür können und manchmal muss es dann auch echt ganz schnell gehen. Solange wir klein sind, empfehle ich euch, uns auf dem Arm rauszutragen. Der Weg nach draußen ist uns manchmal auch schon zu lang und es passiert unterwegs doch noch in der Stube.

Eine weitere Möglichkeit ist, wenn ihr zwar regelmäßig mit uns raus geht aber wir dabei immer auch ganz viel Ablenkung geboten bekommen. Durch diese viel interessanteren Dinge vergessen wir das Erledigen unserer Geschäfte und holen die´s natürlich dann auch schnell mal drinnen nach. Dazu gehört unter anderem auch weiträumiges Schnüffeln.

Ebenfalls möglich ist, das ein Revier von uns noch nicht wirklich angenommen wird oder generell Tabuzone ist.
Soll jetzt aber nicht heißen , dass ein begrenztes Revier gerade in der Welpenzeit nicht auch sehr sinnvoll bzw. sogar unbedingt empfehlenswert ist.
Wenn wir z.B. aber nie in das Büro dürfen und dies gerade wenn wir dringend mal müssen dann doch versehentlich mal einen kleinen Spalt offen steht, besteht durchaus die Möglichkeit, dass wir dieses „fremder Revier“ als Toilette benutzen, statt unser eigenes Revier zu beschmutzen.
 


 

Ich könnte Euch hier noch unzählige Beispiele aufzählen.
Fakt ist…wenn sowas passiert seid ihr Menschen schon ziemlich oft selber dran schuld. Ich weiß, das ihr das nicht hören wollt und irgend wie euch auch ganz viel Mühe macht, dass unsere Geschäfte draußen gut klappen.
Es gibt aber diesbezüglich 100%ig Kommunikationsfehler zwischen euch Menschen und uns Hunden dabei.
 


 

Empfehlenswert ist übrigens uns für unser „Lösen“ einen nahen Löseplatz zuzuordnen. Solche immer gleichen Plätze für unser Geschäft erleichtern uns diese Angelegenheit sehr. Viele Worte, wie „mach fein“ oder „schnell piepie machen“ lenken uns übrigens nur ab. Wir führen keine Gespräche bei unseren Geschäften… 🙂
Weglassen könnt ihr übrigens auch das viel gepriesene Halligalli danach. Kein Hund würde für einen anderen Hund, nur weil er sich gelöst hat eine Party veranstalten. Manche meiner Artgenossen finden dass, genau wie ich echt peinlich und verbessert euren Wunsch, unser Geschäft doch draußen zu erledigen nicht unbedingt. Ein leises „prima“ reicht uns als Bestätigung völlig aus.
 


 

Auch nicht wirklich hilfreich sind die totalen Panikmacher. Sie fixieren ihren Hund permanent und lassen ihn nicht mehr aus den Augen. Sobald dies dann aber doch mal passiert, geht’s ganz schnell, diesmal aus Panik bei uns in Frauchens oder Herrchens Augen was doofes zu tun, wieder zur Sache und eine Pfütze dekoriert den Fußboden.

Ganz wichtig also auch Ruhe bewahren und uns einfach gaaanz easy beobachten…
Dann klappt´s auch mit dem Geschäften vor der Tür.

Ich bin ja mal heilfroh, dass Frauchen meine „Untaten“ diesbezüglich nicht auch noch auf Bildern dokumentiert.
Upsy…geht ja gar nicht…ich mache ja nicht in die Stube…niemals…
Ich weiß auch gar nicht, warum dieser Wischmop hier außerhalb der Putzzeiten doch immer mal im Einsatz ist.
 


 

Verstehe ich gar nicht…
Aber wie schon so oft bemerkt…ich muss ja nicht alles verstehen.
Ich wünsche Euch einen wunderschönen und vor allem trocknen Tag

Bis morgen dann, Eure Rapunzel

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