Einfach immer wieder märchenhaft…

Heute ist der 24. Dezember, der Heilige Abend. Die Adventszeit ist zu Ende, mein Adventskalender öffnet heute sein letztes Türchen.
 


 

Ich habe ihn mit der Repräsentation von meinen märchenhaften Nachwuchs begonnen.
habe euch ein bisschen aus der märchenhaften Zeit mit ihnen erzählt,
habe euch davon berichtet, wie märchenhaft einfach Hunde so ticken,
und habe euch so manch märchenhaften Einblick in verschiedene Gedankenwelten gegeben.
Natürlich will ich mich auch märchenhaft von euch verabschieden.

Es war einmal…mitten in einen winzigen aber sehr idyllisch gelegenen Dörfchen eine stattliche Frau namens Sallak. Diese Frau sah man nie allein. Ja, sie hatte auch einen Mann, ein sehr lieben und fleißigen sogar. Der zog aber viel durch die Lande, um das tägliche Brot zu verdienen. Frau Sallak hatte auch Kinder, sogar drei Stück an der Zahl. Die waren jedoch längst flügge und lebten inzwischen ihr eigenes Leben. Dann gab es da ein paar fleißige Engel. Sie kamen immer, wenn Frau Sallak so viel Arbeit hatte, dass sie allein nicht zu bewältigen war. Wie es mit Engeln so ist, sieht man sie kaum. Ihre Hilfe erfolgt meist in stillen und unentdeckten Ecken. Das Grundstück war somit meist menschenleer und dennoch folgten dieser Frau ständig richtig lustige Wesen. Diese sprangen ständig um sie herum, mal vor ihr, mal hinter ihr, egal wo sie auch langlief, eines dieser Fellkobolde hatte sie immer im Schlepptau. Aus der Ferne sah das alle immer sehr lustig aus und viele beneideten dies Frau um ihre tägliche Gesellschaft.

Aber diese lustigen Wesen auf vier Pfoten machte Frau Sallak auch viel Arbeit. Sie hatten ständig Hunger, mussten also gefüttert werden. Sie hatten durchweg alle immer viel Fell, mussten also auch gepflegt werden. Ab und zu wurde sogar mal einer dieser Fellkobolde krank. Frau Sallak musste mit denen zum Arzt und durfte anschließend auch schon an so mancher Rechnung dafür knabbern.
Geld war bei Frau Sallak mit ihren Begleitern sowieso immer auch ein gewisses Thema. Viele Dinge mussten finanziert werden um diesen Fellkobolden ein gesundes Leben zu ermöglichen. Hierfür nahm Frau Sallak z.B. andere Fellkobolde in eine Urlaubsbetreuung und betrieb einen kleinen Hofladen, in dem sie fast alles für Fellkobolde anbietet.

Trotz der vielen Mühen liebte Frau Sallak jedoch ihr Leben. Sie genoss es mit den Fellkobolden durch die Lande zu ziehen. Sie vergaß beim Rumtollen mit ihnen, dass sie ihr schon so manchen Schaden mit zerstörten Gegenständen, ausgebuddelten Pflanzen oder umgestalteter Einrichtung zugeführt hatten. Sie ignorierte dabei die Uhr, die sie so manche Tage fast ununterbrochen auf Trapp hielt und das bei jeden Wind und Wetter, 7 Tage die Woche. Sie spürte bei allen Aktionen auch kaum die Schmerzen in ihren nicht mehr ganz jugendlichen Knochen, die sich in Ruhephasen doch schon oft meldeten.
Außerdem hatte Frau Sallak eine Vision. Sie wollte stets ihr Glücksgefühl mit diesen Fellkobolden mit ganz vielen anderen Menschen teilen. Aus diesem Grunde suchte sie sich eines Tages aus ihren eigenen Fellkobolden die Schönsten aus und schuf mit ihnen Nachwuchs. Das Herz von Frau Sallak erfüllte sich damit mehr und mehr mit Freude. Es war für sie so herrlich, jeden Tag zuzusehen, wie solche kleinen Winzlinge zu richtigen Fellkobolden heranwuchsen.

Das Glück schien perfekt, wenn es da nicht auch immer wieder gewisse Menschen gäbe, die Frau Sallak eigentlich gar nicht kannten, ihr dennoch ihr kleines Glück einfach stets missgönnten. Sie waren oft mit viel Schmutz und dreckiger Wäsche unterwegs und schütteten genau diese meist im Internet aus. Dabei blieben sie immer schön anonym und unerkannt, denn feige waren diese Miesmacher letztendlich auch noch. Im Internet erreichten sie natürlich viele Menschen mit ihren oft schon bösen Verleumdungen. Der Traum, viele Menschen mit lauter kleinen Fellkobolden einfach nur glücklich zu machen wurde mit grauen Schleiern bedeckt und lies die Freude an dieser Vision sogar schwinden.
Das alles machte Frau Sallak nicht nur traurig, sondern streckenweise auch krank. Sie stand somit an einer Stelle, wo sie sich mit dem Gedanken trug, genau ihre eigene Vision wieder an den Nagel zu hängen und nur noch ganz allein mit ihrem Mann und ihren eigenen Fellkobolden zurückgezogen in ihrem Dörfchen weiterzuleben.
 


 

Zum Glück gab es da aber inzwischen schon ganz viele Besitzer solcher Nachwuchs-Fellkobolde. Sie alle hatte Frau Sallak und ihre lustigen Verfolger schon persönlich kennengelernt und kannten somit ihre Arbeit. Von genau diesen Menschen gab es immer wieder und mit den Jahren natürlich auch immer mehr Lob und Anerkennung. Die meisten waren inzwischen super glücklich mit ihren eigenen Fellkobolden und besuchten Frau Sallak auch in ihrem Dörfchen, um ihr zu zeigen, wie prächtig sich ihr Nachwuchs entwickelt hatte.
Dies alles ließ das Herz von Frau Sallak wieder aufgehen und sie verwarf ganz fix den Gedanken einer Aufgabe ihrer Vision wieder. Aus der Freude dieser Menschen mit ihren Fellkobolden konnte auch Frau Sallak wieder Kraft und Hoffnung schöpfen, genau mit ihrer Vision doch das Richtige zu tun.

Und wenn sie nicht gestorben ist, dann züchtet sie nun weiter, bis an ihr Lebensende und macht hoffentlich noch ganz vielen Interessenten für kleine Fellkobolden richtig Spaß und Freude damit.

Ich weiß nicht wirklich warum, jedoch genau dieses Märchen fand ich heute besonders passend. Mit meinen Zwergen habe ich euch ja nun schon gezeigt, dass Märchen tatsächlich auch mal wahr werden. Ich denke dafür hat auch dieses Märchen alle Chancen.

Ich möchte mich an dieser Stelle nun von euch ganz märchenhaft verabschieden.
 


 

Verbunden ist dieser Abschied mit einem lieben Dankeschön an alle, die mich bereits das 3. Jahr durch meinen Kalender begleitet haben. Dies sind die treuen Seelen vom Retrieverhof.
 


 

Ich möchte mich natürlich auch bei denen bedanken, die mich und meinen Adventskalender dieses Jahr kennengelernt haben. Ihr seid diejenigen die uns ohne jegliche Beeinflussung ihr Vertrauen geschenkt haben.
 


 

Ich bedanke mich natürlich auch bei allen unseren treuen Kunden der Hundeschule, Hundepension und des Hundeshops. Durch euch lebt und arbeitet unser Retrieverhof in seiner von uns gewollten Qualität.
 


 

Dankeschön auch an alle Unterstützern, Freunde und Bekannte. Es ist so schön, dass es euch gibt.
 

 

Alle Zwei- und Vierbeiner vom Retrieverhof wünschen euch an dieser Stelle

ein Frohes Fest,
einen märchenhaften Jahresausklang
und ein gesundes Jahr 2019

 


 

Bis vielleicht im nächsten Jahr wieder,
eure Rapunzel

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